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Heizung macht Geräusche: Gluckern, Pfeifen, Knacken

Ihre Heizung macht seltsame Geräusche? Erfahren Sie hier, was die Ursachen sind und wie Sie sie beheben.

Wenn die Heizung spricht: Geräusche richtig deuten

Eine gut eingestellte Heizung arbeitet nahezu geräuschlos. Wenn Ihre Heizkörper plötzlich anfangen zu gluckern, zu pfeifen oder zu knacken, ist das ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Hier ist die Diagnose für die häufigsten Heizungsgeräusche.

1. Die Heizung gluckert oder plätschert

Ursache: Dies ist das häufigste Geräusch. Es bedeutet, dass sich zu viel Luft im Heizkreislauf befindet. Das Wasser kann nicht mehr optimal zirkulieren, und der Heizkörper wird oft nicht mehr vollständig warm.

Lösung: Sie müssen den Heizkörper entlüften. Drehen Sie das Thermostat voll auf, halten Sie einen Becher unter das Entlüftungsventil und öffnen Sie es mit einem Entlüftungsschlüssel, bis keine Luft mehr zischt und nur noch Wasser austritt. Prüfen Sie danach den Wasserdruck an der Anlage.

2. Die Heizung pfeift oder rauscht laut

Ursache: Ein Pfeifen oder starkes Rauschen deutet meist auf eine zu hoch eingestellte Heizungspumpe hin. Das Wasser wird mit zu viel Druck durch die Ventile gepresst.

Lösung: Ein Fachmann sollte die Drehzahl der Umwälzpumpe reduzieren oder einen hydraulischen Abgleich durchführen, um den Druck im System optimal zu verteilen. Unsere Heizungsreparatur umfasst genau solche Einstellarbeiten.

3. Die Heizung knackt oder tickt

Ursache: Knackgeräusche entstehen durch Materialausdehnung. Wenn heißes Wasser in die kalten Rohre schießt, dehnen sich diese aus. Wenn die Rohre in den Wänden oder Halterungen zu wenig Spielraum haben, entsteht Spannung, die sich in Knacken entlädt.

Lösung: Manchmal hilft es, die Vorlauftemperatur etwas zu senken. Bei starken Geräuschen müssen eventuell die Rohrschellen vom Fachmann gelockert oder isoliert werden. Eine regelmäßige Heizungswartung beugt solchen Problemen vor.

4. Die Heizung rattert oder klopft

Ursache: Ein rhythmisches Rattern oder Klopfen deutet auf eine defekte oder falsch eingestellte Umwälzpumpe hin. Manchmal sind auch lockere Befestigungen an den Rohrleitungen schuld. Die Vibrationen der Pumpe übertragen sich über die Rohre und werden am Heizkörper hörbar.

Lösung: Prüfen Sie, ob Sie die Pumpe durch Anlegen der Hand am Heizkessel lokalisieren können. Vibriert sie stark, ist möglicherweise ein Lager verschlissen. Das ist ein Fall für den Fachmann. Bis dahin können Sie die Pumpe auf eine niedrigere Stufe stellen, falls das möglich ist.

5. Die Heizung brummt tief

Ursache: Ein dauerhaftes tiefes Brummen kommt fast immer von der Umwälzpumpe. Alte Pumpen mit fester Drehzahl sind besonders laut. Moderne Hocheffizienzpumpen passen ihre Drehzahl automatisch an und sind nahezu unhörbar.

Lösung: Wenn das Brummen stört, lohnt sich der Austausch der alten Pumpe gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe. Die Investition (200 bis 400 Euro inklusive Einbau) amortisiert sich durch geringeren Stromverbrauch in zwei bis drei Jahren.

6. Die Heizung zischt

Ursache: Ein Zischen am Heizkörper bedeutet, dass Luft durch ein nicht ganz dichtes Ventil entweicht. Manchmal ist auch das Entlüftungsventil nicht richtig geschlossen.

Lösung: Drehen Sie das Entlüftungsventil vorsichtig etwas fester zu. Wenn das Zischen vom Thermostatventil kommt, kann der Ventileinsatz verschlissen sein und muss getauscht werden.

Heizung entlüften: Schritt-für-Schritt

Das Entlüften ist die häufigste Selbsthilfe bei Heizungsgeräuschen. So machen Sie es richtig:

  1. Heizungspumpe ausschalten (falls zugänglich) und 30 Minuten warten, damit sich die Luft oben in den Heizkörpern sammelt.
  2. Alle Thermostate voll aufdrehen (Stufe 5).
  3. Im obersten Stockwerk beginnen. Luft steigt nach oben, also sammelt sie sich dort am meisten.
  4. Becher oder Lappen unter das Entlüftungsventil halten (seitlich oben am Heizkörper).
  5. Ventil mit dem Entlüftungsschlüssel eine viertel Drehung öffnen. Es zischt — die Luft entweicht.
  6. Warten, bis nur noch Wasser kommt (kein Spritzen mehr). Ventil sofort zudrehen.
  7. Alle Heizkörper im Haus durchgehen, von oben nach unten.
  8. Wasserdruck am Manometer prüfen. Durch das Entlüften sinkt der Druck. Füllen Sie bei Bedarf Wasser nach (1,0 bis 1,5 bar).
  9. Heizungspumpe wieder einschalten.

Das ganze dauert 15 bis 20 Minuten und sollte einmal pro Jahr gemacht werden, am besten zu Beginn der Heizsaison.

Hydraulischer Abgleich: Was ist das?

Der Begriff klingt kompliziert, ist aber einfach erklärt: Bei einem hydraulischen Abgleich stellt der Fachmann jedes Heizungsventil im Haus so ein, dass alle Heizkörper gleichmäßig mit Wasser versorgt werden. Ohne Abgleich bekommt der Heizkörper, der am nächsten an der Pumpe sitzt, zu viel Wasser (und rauscht), während der entfernteste Heizkörper kaum warm wird.

Kosten: Ein hydraulischer Abgleich kostet je nach Größe der Anlage zwischen 300 und 600 Euro. Die Investition lohnt sich, weil Sie danach weniger Energie verbrauchen (Ersparnis 10 bis 15 Prozent pro Jahr) und die Geräusche verschwinden.

Wann sind Heizungsgeräusche gefährlich?

Die meisten Heizungsgeräusche sind harmlos und nur lästig. In diesen Fällen sollten Sie aber sofort reagieren:

  • Lautes Knallen bei einer Gasheizung: Das kann auf eine verzögerte Zündung hindeuten. Gas sammelt sich im Brennraum und entzündet sich schlagartig. Das ist gefährlich und muss sofort vom Fachmann geprüft werden.
  • Ungewöhnlicher Geruch: Wenn Sie neben den Geräuschen auch einen Gasgeruch oder verbrannten Geruch wahrnehmen, schalten Sie die Heizung sofort ab und rufen Sie den Heizungsnotdienst.
  • Ständiges Druckabfall: Wenn Sie den Wasserdruck nachfüllen und er innerhalb weniger Tage wieder fällt, verliert das System Wasser. Das deutet auf ein Leck hin, das professionell geortet und repariert werden muss.
  • Geräusche plus keine Wärme: Wenn die Heizung Geräusche macht, aber trotzdem kalt bleibt, funktioniert die Umwälzpumpe möglicherweise nicht mehr richtig. Ohne Pumpe zirkuliert kein Wasser und die Heizkörper bleiben kalt.

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